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Hanf-Dämmwolle, HDW1A-S

Name; Hersteller Hanf-Dämmwolle, HDW1A-S; Hanf-Faser-Fabrik Abkürzung HDW Belastbarkeit sehr hoch hoch gering ohne Farbe gelb-grau Formstabilität hoch mittel niedrig Holzwerkstofffamilie bindemittelfrei Holzwerksstoffgruppe Hanf; Stopfwolle Holzwerkstoffklasse pflanzliche Faserwerkstoffe Preisklasse k. A. Textur lose Faserstruktur Nr. 1267
Biegefestigkeit k. A./ k. A. N/mm2 Diffusionswiderstandszahl 1/2 Elastizitätsmodul k. A./ k. A. KN/mm2 Plattendicken lose > 100 mm Rohdichte (r15%) 40-60 kg/m3 Wärmeleitfähigkeit 0.05-0.06 W/mK
Lieferform in Form von leicht gepreßten Ballen, diese müssen vor dem Einbau aufgelockert werden Maschinelle Bearbeitung einfach: Verarbeitung als Stopfwolle. Spezialwerkzeuge sind beim Einbau nicht erforderlich Oberflächenbehandlung nicht erforderlich: Oberfläche nicht sichtbar Materialbeschreibung Industriehanf wird als Hanfstroh geerntet, durch Faseraufschluß werden sowohl Fasern als auch Schäben gewonnen. Die Fasern werden aus Transportgründen zu Ballen gepreßt; diese müssen vor dem Einbau aufgelockert werden, um die erforderliche Dichte zu haben.
Eigenschaften Hanf ist ein schnell nachwachsender Rohstoff, der schon seit langem im Bauwesen verwendet wird. Seit 1996 darf Industriehanf mit einem THC-Gehalt unter 0,3 % angebaut werden. Als ökologischer Baustoff ist er frei von chemischen und synthetischen Zusätzen und damit Haut- und Allergikerfreundlich. Als Dämmstoff ist er diffusionsoffen, hat gute Schall- und Wärmedämmeigenschaften und ermöglicht einen hohen wirksamen sommerlichen Hitzeschutz. Darüber hinaus sorgt Hanf für ein feuchteregulierendes Raumklima. Die Fasern sind extrem fest und widerstandsfähig und sind bei richtigem Einbau resistent gegen Ungeziefer, Schimmelpilz und Fäulnis. Das Material kann vollständig recycelt werden.
Anwendung und Verarbeitung Hanf-Dämmwolle findet im trockenen Innenbereich Anwendung.
Hanf wird im Bauwesen verwendet als Wärmedämmstoff-, Trittschallschutz- und als Schallschutzmaterial mit akustischen Dämpfungseigenschaften. Einsatzgebiet ist der Niedrig-Energiehaus- und Passivhausbau sowie der Massiv-, Holzleicht- und Dachgeschoßbau. Lieferform ist in Form von Ballen, als Vliesmatten oder als Schäben.
Als Stopfwolle ist es bei Hohlräumen größer 10 cm im Holzleichtbau einsetzbar. Es wird verwendet als Dämmmaterial in Holzbalkendecken, Sparrendächern und Holzständerwänden. Das Material kann vollständig und fugenlos, und im Gegensatz zu Klemmfilzen verschnittlos, ohne besondere Werkzeuge verarbeitet werden.

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