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terravaria 280

Name, Hersteller terravaria 280; Saint-Gobain Weber GmbH Farbe weiß Korngröße 1.5 mm Preisklasse 1 2 3 Putze Kalkzementputze ; Edelputz-Landhausputz-rustikal ländlich Putzgruppe Mineralische Putze (anorganische Putze) Verarbeitung gezupft Nr. 1096
Anmerkungen In mehreren Farbtönen erhältlich.
Biegefestigkeit 0.3 N/mm2 Druckfestigkeit 4.0 N/mm2 Elastizitätsmodul 6'000 N/mm2 Rohdichte 1'800 kg/m3 Wärmeleitfähigkeit 0.87 W/mK
Hauptbindemittel bzw. Mörtelart Kalkzementmörtel (P IIb) Putzdicke außen: 20 mm (mind. 15 mm); innen: 15 mm (mind. 10 mm) Putzlagen einlagig, mehrlagig Verarbeitung unter anderem: filzen, Kellenputz, Kellenwurfputz, kratzen, reiben, rillen, spritzen, stocken, strukturieren, waschen
Putzuntergründe Vorspritzer als Haftvermittler auf allen sauberen und tragfähigen Untergründen, bis auf Beton. Verunreinigungen, die die Haftung beeinträchtigen, werden entfernt (nasssandstrahlen, wasser-hochdruckreinigen). Beton: wird mit einer mineralischen Haftbrücke (Gemisch aus Kunststoffdispersion und Quarzsand) vorbehandelt oder mit dem Auftragen eines Spritzbewurfs mit grober Sandkörnung.
Kalkzementputze Kalk, zu mittelhochdeutsch kalc Kalk, Tünche, englisch chalk Kreide. Zement, geht zurück auf spätlateinisch cimentum, entstanden aus dem klassischen-lateinisch caementum, als Bruchstein verstanden.
Kalkzementputze (Kalkzementmörtel) werden aus Luft-, Wasser-, hydraulischem oder hochhydraulischem Kalk, Zement und Wasser hergestellt, als Zuschlagstoff wird Sand verwendet.
Die Erhärtung von Kalk erfolgt bei Luftkalk durch das CO2 der Luft, ebenso beim hydraulischen Kalk, jedoch kann dieser durch die Aufnahme von Feuchtigkeit ebenfalls erhärten (siehe Kalkputze). Für die Erhärtung von Zement ist Wasser notwendig und dabei entsteht Zementstein. In Form von Kristallen werden die Zuschlagstoffe in einer festen Schicht zusammengebunden. Je nach der Menge des Anmachwassers entfalten sich die Kristalle zu einer bestimmten Form, die auf die Erhärtung des Putzes großen Einfluss hat, wie auch auf dessen Helligkeit (siehe Zementputze).
Eigenschaften Die Naturfarben der Kalkzementputze haben ein weißes bis gräuliches Aussehen, mit einer Korngröße um 1mm (schwankt herstellerbedingt) und eine glatte, poröse Struktur.
In Bezug auf den Widerstand bringen Kalkzementputze sehr gute Eigenschaften mit sich. Die stark stoßfesten mineralischen Putze sind je nach Rezeptur und Konstruktion weitgehend wasserabweisend, witterungs- und frostbeständig. Durch die Hydratation des Zements und durch die Carbonatisierung des Kalkanteils steigt zwar die Festigkeit, jedoch nimmt die Elastizität erheblich ab, die Versprödung nimmt zu. Kalkzementputze weisen eine ausreichende Elastizität auf, deren Verhältnis zur Härte des Putzes eine optimale Grundlage für mineralische Bemalungen bildet. Beschichtungen mit Dispersionssilikatfarben, Polymerisatharzfarben, reinen Kalkfarben, Silikatfarben und vielen anderen mehr können auf den Putz bestens aufgetragen werden. Die Putze lassen sich leicht verarbeiten. Kalkzementputze binden rascher ab als reine Kalkputze, aber langsamer als reine Zementputze.
Anwendung und Verarbeitung Kalkzementputze finden im Außen- und Innenbereich Anwendung.
Kalkzementputze sind die am meisten eingesetzten Außenputze. Sie werden in Bereichen eingesetzt, wo eine erhöhte Stoßfestigkeit erforderlich ist. Fertig gemischten Werkputzmörteln dürfen keine Stoffe zugemischt werden. Kommt es zu thermisch oder hygrisch ausgelösten Spannungen in der Putzlage, können noch Jahre nach der Ausführung plötzlich Risse auftreten. Kalkzementputze mit Zuschlägen aus Leichtstoffen können unter anderem eine sehr stark saugende Charakteristik aufweisen.
Anwendung für Innenwandputze und -deckenputze, als Oberputz und Unterputz, mit üblicher Beanspruchung (P II) und in Feuchträumen (P II); für Außenputze, als Unterputz und Oberputz, wasserhemmend (P II), mit Zusatzmittel wasserabweisend (P II); für Außendeckenputze, als Unterputz und Oberputz.

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