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Make-up, arancio

Name, Hersteller Make-up, arancio; Wandkonzept GmbH Farbe orange Korngröße < 0.5 mm Preisklasse 1 2 3 Putze Kalkputze ; Kalkfeinputz mit feinstem Marmormehl Putzgruppe Mineralische Putze (anorganische Putze) Verarbeitung gespachtelt Nr. 1082
Anmerkungen k. A.
Biegefestigkeit 0.1 N/mm2 Druckfestigkeit 1.5 N/mm2 Elastizitätsmodul 5'000 N/mm2 Rohdichte 1'800 kg/m3 Wärmeleitfähigkeit 0.87 W/mK
Hauptbindemittel bzw. Mörtelart Luftkalk (P Ia), Wasserkalkmörtel (P Ib), Mörtel mit hydraulischem Kalk (P Ic), Zement Putzdicke außen: 20 mm (mind. 15 mm); innen: 15 mm (mind. 10 mm); es kann aber auch untergrund- und produktspezifisch mehr erforderlich sein Putzlagen einlagig, mehrlagig Verarbeitung unter anderem: filzen, Kellenputz, Kellenwurfputz, reiben, spritzen
Putzuntergründe Auf allen Untergründen kommen hauptsächlich Vorspritzer (evtl. kunstharzvergütet) als Haftvermittler zur Anwendung, ausgenommen Betonuntergründe. Leicht feuchte Untergründe wirken sich auf den Erhärtungsprozess nicht negativ aus.
Kalkputze Kalk, zu mittelhochdeutsch kalc Kalk, Tünche, englisch chalk Kreide, beruht auf dem lateinischen calx (calcem) Kalk, Kalkstein, Spielstein und ist mit dem griechischen chálix kleiner Stein, Kies, ungebrannter Kalk verwandt oder aus diesem entlehnt.
Kalk wird aus den weit verbreiteten Kalksteinen (Sedimentgesteinen) gewonnen, die überwiegend aus Calciumcarbonat (CaCO3) bestehen. Wird der gebrochene Kalk bis unterhalb der Sintergrenze (< 1200 °C) erhitzt, findet ein Kohlensäureverlust statt und es entsteht Calciumoxid (CaO), gebrannter Kalk. Durch Zuführung von Wasser (H2O) bildet sich gelöschter Kalk {Ca(OH)2}, der durch die Kohlensäure der Luft wieder zu Calciumcarbonat (CaCO3) erhärtet. Es gibt viele Arten von Baukalken, die als Bindemittel in Putzen verwendet werden. Die einfachste Form sind die Luftkalke, die in Verbindung mit Kohlendioxid erhärten. Hydraulische Kalke können im Gegensatz zu Luftkalken auch unter Wasser erhärten.
Eigenschaften Kalkputze haben ein weißes bis gräuliches Aussehen, eine Korngröße, die in der Regel < 1 mm ist und eine glatte, meist poröse Struktur.
Kalkputze mit Luftkalk oder Wasserkalk als Bindemittel sind nach der Erhärtung wetterbeständig, binden aber sehr langsam ab. Um eine rasche Verfestigung zu erreichen, werden die Putze meistens mit geringen Zement- und Kunstharzzusätzen modifiziert, die zusätzlich wasserhemmende oder sogar wasserabweisende Eigenschaften bewirken. Für den Außenbereich sind Kalkputze (meistens: hydraulischer Kalk) resistent gegen Feuchtigkeit, da sie eine gute Dampfdiffusionseigenschaft haben. Dadurch wird aufgenommene Feuchtigkeit (z.B. Schlagregen) wieder an die Außenluft abgegeben und es besteht ein Gleichgewicht im Feuchtigkeitsgehalt, der die Langlebigkeit des Putzes gewährleistet. Kalkputze sind aber nicht dauerhaft resistent gegen sog. Staufeuchte, wie sie z.B. im Sockelbereich auftritt. Wie bereits erwähnt, erzeugen Kalkputze im Zuge des Abbindeprozesses Feuchtigkeit und benötigen generell ausreichende Trocknungszeiten und effiziente Belüftung.
Anwendung und Verarbeitung Kalkputze finden im Außen- und Innenbereich Anwendung.
Kalkputze sollten in nicht in zu dicken Putzlagen ausgeführt werden. Die allenfalls einzeln aufgebrachten Schichten müssen vor dem Aufbringen der nächstfolgenden Schicht gut aufgeraut werden. Wurde der angesteifte, zu erhärten beginnende Frischmörtel nicht genug aufgeraut, entsteht eine Luft- und CO2-sperrende Sinterhaut aus Kalkkristallen. Dies verringert die Austrockunung und auch die Carbonatisierungsgeschwindigkeit, die für eine gleichmäßige Erhärtung von Bedeutung ist. Die trocknungsbedingte Versinterung der Oberfläche reichert dort Bindemittel an. Der ungleichmäßige Festigkeitsaufbau im Putzquerschnitt führt dann zu Rissen.
Anwendung für Innenwandputze und -deckenputze, als Unterputz und Oberputz, mit geringer Beanspruchung (P Ia,b), mit üblicher Beanspruchung (P Ic), in Feuchträumen (P I); für Außenputze, als Unterputz und Oberputz, ohne besondere Anforderungen (P I), wasserhemmend (P I) mit Zusatzmittel, wasserabweisend, als Unterputz (P Ic), als Oberputz (P I), mit Zusatzmittel; für Außendeckenputze , als Oberputz.

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